Die DS-Gruppe vereint zahlreiche Tochtergesellschaften in ganz Deutschland – von der Nordseeküste bis nach Oberbayern, von Energie über Chemie bis hin zu innovativen Start-ups. So vielfältig wie unsere Unternehmensgruppe sind auch die Karrierewege, die sich hier eröffnen. Konstantin Buller ist das beste Beispiel dafür.
Konstantin Buller hat bei DS seine Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement erfolgreich abgeschlossen – parallel zu seinem dualen Studium an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Bremen. Schon während der Ausbildung durchlief er verschiedene Bereiche der DS-Gruppe wie Vertrieb, Operations, Logistik, Tanklager, Buchhaltung, Corporate Risk and Financial Management und Marketing. Seit Januar 2026 ist er im Bereich Liability Management bei der Diersch & Schröder GmbH & Co. KG am Hauptstandort in Bremen tätig. Um seine Entwicklung weiter zu fördern und ihm einen noch breiteren Einblick in die Unternehmensgruppe zu ermöglichen, wurde ein individuelles Trainee-Programm für ihn aufgesetzt. Wir haben mit ihm über seine Erfahrungen gesprochen.
Konstantin, für dich wurde ein Trainee-Programm ins Leben gerufen. Wie hast du davon erfahren?
Ehrlich gesagt war ich ziemlich überrascht – und auch ein bisschen geehrt. Es hat mir gezeigt, dass mein Einsatz gesehen wird und man mir zutraut, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Das war eine tolle Wertschätzung.
Deine erste Station war bei unserer Tochtergesellschaft Lanfer Energie GmbH & Co. KG. Zwei Wochen warst du dort, eine Woche in Ostfriesland und eine in Meppen. Was hast du in der Zeit erlebt?
Das war ein richtig spannender Einstieg. In Ostfriesland war ich im Verkaufsbüro Leer und habe mir angeschaut, wie der Vertrieb dort läuft. Man merkt sofort: Das ist viel persönlicher und ländlicher als bei uns in Bremen. Ich war nicht nur im Büro, sondern bin auch rausgefahren und habe AdBlue, Diesel und Schmierstoffe ausgeliefert. Unter anderem an Landwirte und sogar an einen Flugplatz in Leer, wo wir Diesel für Kleinflugzeuge geliefert haben. In Meppen habe ich außerdem einen Einblick in technische Abläufe am Standort bekommen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, wie mir ein Kollege den Ölabscheider erklärt hat, während dieser vor uns geprüft wurde.
Auch sprachlich war die Zeit bei Lanfer Energie besonders: Im Emsland und vor allem Ostfriesland wird teilweise noch Plattdeutsch gesprochen (wie ich gelernt habe, unterscheidet sich das Platt zwischen Meppen und Leer erheblich). Wenn sich TKW-Fahrer und Landwirte auf Platt unterhalten haben, gingen die Blicke manchmal kurz zu mir rüber, als könnte ich direkt mit einsteigen. Da habe ich mich dann lieber ganz praktisch eingebracht und mich schnell mit dem Abliefern der 210-Liter-AdBlue-Fässer beschäftigt. (lacht)
Gab es Momente, die dich besonders beeindruckt haben?
Ja, auf jeden Fall. Ich war einen Tag mit einem Vertriebler aus Meppen unterwegs, der seine Kunden seit Jahrzehnten betreut. Er kennt die Region und die Menschen hinter den Betrieben persönlich. Wenn er sowieso bei einem Kunden vorbeimusste, hat er die bestellten Kanister mit Schmierstoffen gleich mitgenommen und persönlich ausgeliefert. Das ist eine Form der Kundenbindung, die man so in der Theorie nicht lernt.
An meinem letzten Tag in Meppen hatte ich außerdem ein ausführliches Gespräch mit dem Geschäftsführer Andreas Biniasch. Er hat mir viel über seinen eigenen Weg und die Entwicklung des Standorts in den vergangenen Jahren erzählt. Dadurch wurde für mich greifbar, wie viel Erfahrung und persönliche Prägung hinter einem Standort stehen.
Die Tankkraftwagen (TKW) beliefen Kunden sowie die eigenen Tankstellen mit Kraftstoffen
Lanfer Energie betreibt sowohl Automatentankstellen als auch personalbesetzte Tankstellen
Lanfer Energie versorgt seit über 100 Jahren Kunden aus Landwirtschaft, Gewerbe, Industrie und Schifffahrt mit Heizöl sowie Kraft- und Schmierstoffen. Mit einem eigenem Fuhrpark und lokalen Lagerkapazitäten sorgt das Unternehmen aus dem Weser-Ems-Land für eine zuverlässige Versorgung der Region.
Nach den zwei Wochen im Norden ging es für Konstantin in den Süden: Einen ganzen Monat verbrachte er bei unserer Tochtergesellschaft aus dem Energie-Bereich, der DS EMOVA GmbH, in Garching bei München.
Ein Monat in Bayern. Das klingt nach einem Kontrastprogramm. Wie war die Zeit bei EMOVA?
Total anders, aber genauso bereichernd. Ich war vor allem in der Finanzabteilung eingesetzt. Meine Hauptaufgabe war es, in Navision – das ist der Vorgänger von Business Central – die Ergebnisse so abzubilden, wie es das Controlling in Bremen macht. Dafür gleicht man verschiedene Pläne ab, um am Ende auf den gleichen Betrag zu kommen. Da hat man über tausend Konten vor sich und muss erstmal einen eigenen Lösungsweg finden. Das ist anspruchsvoll, analytisch und hat mir richtig Spaß gemacht.
Du hast aber nicht nur in die Finanzabteilung reingeschaut?
Nein, ich konnte auch in den Vertrieb reinschnuppern. EMOVA bedient ganz unterschiedliche Kundengruppen, von Privatkundenbereich über Geschäftskunden bis hin zu Resellern. Das Unternehmen ist damit sehr breit aufgestellt und hat mir veranschaulicht, wie unterschiedlich die Anforderungen je nach Kundengruppe sein können.
Ein Highlight war der Besuch bei der Tochtergesellschaft Hauer in Weiden. Geschäftsführer Konrad Amann hat mich mitgenommen und auf der Fahrt hatten wir viel Zeit für ein interessantes Gespräch. Besonders spannend war für mich zu hören, wie sich die heutige EMOVA (ehemals Kreuzmayr Bayern) in den letzten zwei Jahrzehnten entwickelt hat. Wie Wachstum und Akquisitionen gestaltet wurden und welche Entscheidungen hinter einzelnen Marken- und Standortentwicklungen stehen, unter anderem auch rund um die Deltin-Tankstellen. Solche Gespräche bleiben hängen, weil sie Zahlen und Strukturen mit unternehmerischen Entscheidungen verbinden.
Es ist schön zu sehen, wenn junge Kolleg*innen mit so viel Engagement und Offenheit zu uns kommen. Konstantin hat sich schnell ins Team eingefügt und eigenständig an einem anspruchsvollen Thema gearbeitet. Was mich persönlich beeindruckt hat, war seine Offenheit: Er hat sich nicht nur für die Zahlen interessiert, sondern auch für die Menschen und die Strukturen dahinter. Er wollte verstehen, wie EMOVA tickt.
Christina Bichlmaier, Leiterin Finanz- und Rechnungswesen bei der DS EMOVA GmbH
Deltin-Tankstellen bieten Kundinnen und Kunden ein breites Angebot – von herkömmlichen Kraftstoffen wie Benzin, Diesel, HVO100 und AdBlue® …
… bis hin zu E-Ladesäulen, die teilweise durch Photovoltaikanlagen gespeist werden.
EMOVA bedient seit 100 Jahren ein breites Kundenspektrum in ganz Deutschland mit Energielösungen wie Heizöl, Holzpellets und Balkonkraftwerken. Zudem betreibt EMOVA das Deltin-Tankstellennetz in Bayern und Nordrhein-Westfalen.
Du warst einen ganzen Monat in München. Hast du neben der Arbeit auch etwas von der Stadt mitgenommen?
Einen Monat in München zu leben, war wirklich toll. Ich habe mich schnell eingewöhnt und mir meinen eigenen Alltag aufgebaut. Ich war auf dem Frühlingsfest, beim Ballett in der Bayrischen Staatsoper, in Museen und am Tegernsee. Als ich wieder weggefahren bin, habe ich München tatsächlich schon ein bisschen vermisst.
Was nimmst du insgesamt aus dem Trainee-Programm mit?
Vor allem, wie unterschiedlich die Arbeitsweisen innerhalb unserer Unternehmensgruppe sind – ob geografisch, kulturell oder in Bezug auf die Kundenstrukturen. Das fand ich richtig spannend. Und man lernt viel Zwischenmenschliches: sich in neuen Umgebungen zurechtzufinden, auf Menschen zuzugehen, sich schnell einzuarbeiten.
Zum Schluss ein Blick nach vorne: Was sind deine nächsten Schritte?
Ich schließe erstmal mein Studium ab, voraussichtlich im Februar 2027. Danach würde ich gerne einen berufsbegleitenden Master in Hamburg machen und weiter bei DS im Liability Management-Team an abwechslungsreichen Projekten arbeiten. Ich lerne hier immer noch jeden Tag etwas Neues und das ist für mich der beste Grund zu bleiben.
Vielen Dank für die spannenden Einblicke, Konstantin – und weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg bei DS!
Ausbildung bei DS: so vielfältig wie die DS-Gruppe selbst
Du möchtest auch Teil der DS-Gruppe werden? Ob kaufmännische oder gewerblich-technische Ausbildung, dual oder klassisch – bei DS findest du den Einstieg, der zu dir passt. Unsere Ausbildung ist praxisnah, abwechslungsreich und bietet dir Einblicke in verschiedene Bereiche der Unternehmensgruppe. Und das Beste: Wer bei uns überzeugt, hat sehr gute Übernahmechancen. Mehr Infos erhältst du auf unserer Website: