Sparks AS, eine Tochtergesellschaft der Diersch & Schröder Gruppe, hat sich als spezialisierter Anbieter für biobasierte und alternative Rohstoffe in der Chemikaliendistribution etabliert. Das Unternehmen wurde vor über zehn Jahren in Norwegen gegründet und agiert heute als agiles Handelshaus. Sparks unterstützt Kunden bei der Auswahl von Rohstoffen und Technologien für ihre jeweiligen Anwendungen.
Fortschritt als Leitbild für die Industrie von morgen
Fortschritt steht im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit von Sparks. Das Unternehmen beliefert die Schwerindustrie in Nordeuropa mit chemischen Produkten, darunter Hüttenwerke, Wasseraufbereitungsanlagen, Biogasanlagen, Öl- und Gasunternehmen, Anlagen zur Energiegewinnung aus Abfall, CO₂-Abscheidungsanlagen sowie den Straßen- und Infrastruktursektor.
Mit einem zuverlässigen Netzwerk von neun Lieferanten stellt Sparks sicher, dass alle Produkte strenge Umweltstandards erfüllen, die häufig durch Zertifizierungen wie ISO 9001 und ISO 14001 belegt sind.
Biobasierte Rohstoffalternativen für die Prozessindustrie
Sparks unterstützt Kunden bei der Substitution fossiler Einsatzstoffe durch biobasierte Rohstoffalternativen. Für ausgewählte Anwendungen weisen Berechnungen gegenüber definierten Referenzprodukten geringere Treibhausgasemissionen und ein niedrigeres Treibhauspotenzial (GWP) aus.
Ein eindrucksvolles Beispiel ist die Zusammenarbeit mit einem Kunden, bei dem eine Produktsubstitution zu einer geschätzten CO₂-Reduzierung von 1.000 Tonnen pro Jahr führte. [1] Im Aluminiumsektor lieferte Sparks CO₂-neutrale Rohstoffe in Kombination mit Zertifikaten für ein Werk, während weiteres Werk seine Rohstoffbasis auf biobasierte Rohstoffe vollständig umstellte. Diese Beispiele unterstreichen die Anpassungsfähigkeit und das technische Know-how von Sparks bei der Anwendung neuer Technologien in der Schwerindustrie.
Innovation, die wirkt: Projekte mit messbarem Impact
Sparks ist in einer Vielzahl zukunftsweisender Projekte involviert:
Blick in die Zukunft: Herausforderungen und Chancen
Nachhaltige Materialien sind zwar oft teurer, bieten jedoch langfristige wirtschaftliche und regulatorischen Vorteile. Da die Preise für CO₂-Zertifikate weiter steigen, verschafft die frühzeitige Einführung von Materialien mit niedrigem Treibhauspotenzial (GWP) Kunden einen Vorsprung bei zukünftigen Compliance-Anforderungen.
Sparks bietet außerdem RSPO-zertifizierte Produkte auf Palmölbasis an, um Kunden dabei zu unterstützen, die steigenden Nachhaltigkeitserwartungen zu erfüllen und sich auf kommende EU-Verordnungen wie die Entwaldungsverordnung (EUDR) vorzubereiten. Obwohl RSPO kein offizieller EU-Standard ist, kann er die Einhaltung von Vorschriften unterstützen und regulatorische Risiken reduzieren.
Zukunft statt Fossil: Neue Wege für die Industrie
[1] Quelle: Die geschätzte Reduktion von rund 1.000 Tonnen CO2 pro Jahr basiert auf dem Product Carbon Footprint Report der Jacobi Group, erstellt für Sparks im Juli 2025. Die Berechnung vergleicht den CO2-Fußabdruck von kokosnussschalenbasierter und kohlebasierter Aktivkohle und bezieht sich auf das jährliche Verbrauchsvolumen von 7 Steel Nordic. Laut dem Bericht hat kokosnussschalenbasierte Aktivkohle einen CO2-Fußabdruck von 5,46 kg CO2e, verglichen mit 11,8 kg CO2e für kohlebasierte Aktivkohle.